DIE LIEBLINGSSTADT DER WEINFRAU

In Kennerkreisen hoch geschätzt und bereits 1997 zur besten Sommilière Deutschlands gekürt. In Baden- Baden ist sie dagegen meist einfach Natalie Lumpp

„Eigentlich hatte ich beruflich ursprünglich ans Theater gedacht.“
Hinter und vor den Bühnen ist sie quasi aufgewachsen, da ihr Vater Opernsänger ist. „Aber dann kam der Wein dazwischen.“



Rund 40.000 Kilometer ist die gebürtige Freiburgerin pro Jahr unterwegs und kennt die Welt.

Folglich ist „Lieblingsstadt“ ein mächtiges Kompliment, das sich kaum toppen lässt. „Ich habe acht Jahre in Baiersbronn gelebt und dabei Baden-Baden schätzen gelernt.“ Hier kennt man sich, alles ist gediegen und gepflegt. „Ob ich ins Festspielhaus gehe oder schnell auf einen Café zu Claudio ins Capri, unterwegs treffe ich immer Freunde und Bekannte, und das mag ich sehr.“

Von antiquiert könne auch gar keine Rede sein, wischt sie mit einer char-

 


manten Handbewegung das Klischee vom Tisch, welches der Stadt anhaftet. „Baden-Baden hat seine Hausaufgaben gemacht. Unser 16-jähriger Sohn Jonas fühlt sich hier pudelwohl und wollte auch gar nirgends anders sein.“

Genau wie der Filius schätzen auch Na- talie Lumpp und ihr Ehemann Dr. Man- fred Jaeschke die Reize der Stadt. „Es gibt eine tolle Verkehrsanbindung und zugleich herrliche Fahrrad- und Wan- derstrecken.“